Bewerben in der Gesundheits- und Sozialbranche - Ein kleiner Ratgeber Teil 1

Ein gelungener Auftritt

Auch bei der Bewerbung in der Gesundheits- und Sozialbranche ist es wichtig einen gelungenen ersten Eindruck zu hinterlassen.

Immer wieder flattern mir Bewerbungen auf den Tisch, die mit Bildern der Bewerber versehen sind, (meistens rechts oben in der Ecke) die so klein, teilweise unscharf oder derart alt sind, dass sich der Bewerber wundert warum er die Stelle nicht bekommt (obwohl er die Qualifikation dafür hätte)

Diese Bilder sind wenig aussagekräftig und punkten nicht bei den Personalabteilungen der Alten- und Pflegeheime oder den Krankenhäusern. Aber genau darauf achten Personalreferenten. Auf qualitativ hochwertige Bilder und ein schön gestaltetes Deckblatt.

Investieren Sie dieses Geld und statten Sie einem guten Fotografen einen Besuch ab. Schon bei der telefonischen Vereinbarung des Fotoshootings wird Sie ein Fachmann fragen in welcher Branche sie sich bewerben und Sie darauf hinweisen, welche Kleidungsstücke oder Utensilien sie zum Termin mitbringen sollen.  Er wird sich während des Termins ausreichend Zeit für Sie nehmen und Sie werden begeistert sein, wie fotogen Sie sein können und welchen Eindruck Ihre Bilder hinterlassen. (Beispiele für gute Bilder finden Sie auch in meinem Buch 007 statt 08/18 Geheimakte Bewerbung)

Hier ein paar nützliche Tipps:

  1. Ihr Bild sollte mindestens die Maße 10x15 haben, eher aber größer
  2. Ziehen Sie ruhig auch ein „Ganzkörperfoto“ in Erwägung
  3. Lachen ist gesund, also lachen Sie! Machen Sie einen fröhlichen Eindruck
  4. Kleiden Sie sich angemessen (dabei sollten Sie auf Ihren Fotografen hören)
  5. Lassen Sie sich aus mehreren Perspektiven ablichten
  6. Denken Sie darüber nach, ob Sie zwei oder drei Bilder auf Ihr Deckblatt setzen wollen

Für ein gelungenes Deckblatt fehlen nun noch Ihre persönlichen Angaben. Name, Vorname, Anschrift, Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail Adresse) Geburtsdatum und Ort sowie Ihre Berufsbezeichnung. Angaben wie ledig, geschieden oder verheiratet sind nicht zwingend notwendig. Einzige Ausnahme: „Verheiratet – zwei Kinder“ diese Angabe können Sie dann schreiben, sofern Sie sich heimat nah bewerben. Dies zeugt von Bodenständigkeit.

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