Bewerbergeschichte des Monats Juli

E-Mail einer Klientin:

007 statt 08/15, so sollte meine Bewerbung sein. Ich dachte nach, was brauche ich dafür? Welche Schritte waren nötig und wie sieht der "AH-Effekt" aus? Der Personaler sollte förmlich an meiner Bewerbung kleben bleiben, ich wollte, dass er nur noch meine Unterlagen im Kopf hat.

Also, wie vorgehen, das war die große Frage?
Als erstes besorge ich mir gutes Papier und eine Bewerbungsmappe in Rot. Aber halt, da war doch noch etwas. Wie sagte der Bewerbungsspezialist noch, den ich vor ein paar Wochen kontaktiert hatte: "Ruf vorher an!"

Stimmt, das sollte ich tun. 

Ich griff zum Telefon, wählte die Nummer meiner Wunschfirma... und besetzt! Also nochmal, Nummer wählen! Die Pulsadern pochten, so dass man es fast hören konnte. Die Nervosität stieg ins unermessliche. Es klingelt! Einmal..., zweimal..., dreimal..., viermal..., "Armin Reutershahn" meldet sich eine tiefe Stimme! Mir fiel fast der Hörer aus der Hand. "Ich rufe an wegen der ausgeschriebenen Stelle als Marketingfachfrau" 
"Welche Stelle denn?"
"Na, die, die gestern in der Zeitung erschienen ist" stammelte ich
"Ich habe aber keine Stelle in der Zeitung" sagt eine ruhige Stimme am anderen Ende
"Aber hier steht doch, dass man Sie vorher anrufen kann, und dass die Stelle sofort zu besetzten ist" sagte ich jetzt noch aufgeregter.
"Aber mein Kind, ich bin 77 Jahre alt, ich brauche kein Marketing mehr"

Da merkte ich, dass ich mich verwählt hatte! Peinlich!

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