Bewerbergeschichte des Monats März

In diesem Monat erzähle ich einmal aus der Sicht eines Bewerbers.
Denn es gibt nicht nur unter den Bewerbern schwarze Schafe, sondern besonders auch in den Unternehmen.
Einem Bewerber passierte folgende Geschichte:

Die Personalerin eines mittelständischen Unternehmens forderte die Unterlagen meines Klienten an, nachdem Sie auf sein Profil auf der „Karrierebörse“ auf meinen Internetseiten aufmerksam geworden war. Nach ausreichenden Recherchen sendeten wir selbstverständlich sehr gute Unterlagen an diese Firma.

Vier Wochen herrschte Stille. Keine Eingangsbestätigung, keine Rückmeldung, nichts! Also fragte mein Klient nach Rücksprache mit mir bei besagtem Unternehmen nach. Die Personalerin war allerdings nicht zu erreichen.

Eine Woche später kam dann plötzlich eine Antwort. Mein Klient müsse sich irren, die Personalerin kenne ihn gar nicht. Daraufhin sendete mein Bewerbungskandidat der Dame ihre  eigene Korrespondenz samt erfolgter  Anfrage  zu.  Nach zwei Wochen kam von einem anderen Personaler aus der gleichen Firma eine Absage, mit der Begründung, dass man die Initiativbewerbung (??) leider nicht berücksichtigen könne, weil man derzeit niemanden suche.

Merkwürdigerweise wurde zwei Tage vorher in der Tageszeitung eine für meinen Klienten genau passende Stelle ausgeschrieben.  Mein Klient hat sich darauf nicht mehr beworben, denn er wollte definitiv nicht in einem Irrenhaus arbeiten.

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