Wahre Geschichten aus dem Berufsalltag

Derzeit wird man das Gefühl nicht los, dass der Arbeitsmarkt total verrücktspielt. Unternehmen schreiben Stellen aus die es gar nicht gibt, oder die nicht besetzt werden. Wieder andere Firmen senden eine Eingangsbestätigung zu einer Bewerbung erst nach sechs Monaten, Mobbing steht ganz oben auf der Tagesordnung. Ganze Abteilungen werden geschlossen, obwohl sie gut und ertragreich agieren. Menschen verlieren ihren Job ohne jegliche Begründung oder auf die skurrilste Art und Weise.

An dieser Stelle habe ich mich dazu entschlossen, dass ich darüberschreiben möchte. Im ersten Teil geht es um unglaubliche Fälle von Kündigungen.

Ein stellvertretender Logistikleiter mit 16 Jahren Betriebszugehörigkeit weißt seinen neuen Chef darauf hin, dass man mit wenigen kleinen Veränderungen wesentlich effektiver und schneller bei der Bearbeitung der Waren sein kann. Ein Verbesserungsvorschlag also. Was tut der Chef? Er informiert die anderen Kollegen: „Euer Vorgesetzter will, dass ihr mehr arbeitet. Wollt Ihr euch das gefallen lassen?“

Und nun beginnt das Mobbing. Dies geht soweit, dass man dem Mitarbeiter sogar die Reifen am Auto zersticht. Nach mehreren Gesprächen mit der Geschäftsleitung wird dem Logistikleiter ein Aufhebungsvertrag vorgelegt und der Mann wird mit sofortiger Wirkung freigestellt.

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