Das „Steuerrad“ der Bewerbung

So funktioniert Bewerben richtig! Sechs Schritte zum Erfolg.

1. Recherche

Recherchieren Sie gut und intensiv über das Unternehmen bei dem Sie sich bewerben wollen. Hierbei spielt es keine Rolle ob Sie sich im Internet, in der Zeitung, über Mitarbeiterbefragung oder im Fernsehen informieren. Wichtig ist, dass Sie viele Angaben sammeln. Nur so können Sie erfahren, ob es das richtige Unternehmen für Sie ist.

2. Kontakt aufnehmen

Nehmen Sie Kontakt via Telefon mit Ihrer Wunschfirma auf. Fragen Sie nach dem Ansprechpartner. Vielleicht haben Sie die Gelegenheit sich kurz vorzustellen oder können den Grund benennen, warum Sie sich bewerben wollen. Solch ein Anruf ist auch hilfreich beim Erstellen des Anschreibens. Sie können sich darin auf das Gespräch berufen.

3. Unterlagen erstellen

Nun geht es darum, dass Sie ihren Lebenslauf und das Anschreiben erstellen. Arbeiten Sie mit den Farben des Unternehmens. Benutzen Sie aussagekräftige Bilder, vielleicht auch mehrere. Erstellen Sie sich eine dritte Seite. Beim Anschreiben können Sie Werte, Aussagen oder Slogans der Firma einarbeiten.

4. Bewerbung versenden

Viele Firmen wünschen sich Ihre Unterlagen in elektronischer Form. Ich halte das für ein         Gerücht. Eine tolle Mappe, mit etwas besserem Papier (160-180 gr.), eine                Präsentationsmappe mit Deckblatt und Einband weckt oftmals das Interesse und Sie heben   sich von der Masse ein wenig ab.

5. Nachtelefonieren

Nach 8 – 10 Tagen sollten Sie nochmals beim Unternehmen anrufen, sofern Sie bis dato nichts von der Firma gehört haben sollten. Hierzu zählt eine Eingangsbestätigung allerdings nicht. Fragen Sie nach wie lange der Bewerbungsprozess noch dauert, in welcher Abteilung Ihre Unterlagen gerade stecken oder ob Sie noch etwas nachreichen müssen.

6. Vorstellungsgespräch

Sollten Sie eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten, na dann Glückwunsch! Bereiten Sie sich gut darauf vor, vor allem auf die Selbstpräsentation. Hier können Sie punkten, indem Sie etwas über sich erzählen. Wichtig für Sie, ist dass es fast immer um die Frage hinter der Frage geht. Können Sie sich selbst reflektieren, passen Sie gut ins Team oder insgesamt zur Firma.

Wir von der TrainingsAkademie begleiten Sie sehr gerne bei allen sechs Schritten. Kontaktieren Sie uns, dann klappt es auch mit dem neuen Job!

So klappt es mit der Eigenpräsentation


Bei der sogenannten Eigenpräsentation, egal ob online oder persönlich, sollten Sie sich einen kleinen Leitfaden zurechtlegen. Die Selbstpräsentation zu Beginn eines Vorstellungsgesprächs ist einer der wichtigsten Teile dieses Gespräches und kann darüber entscheiden, ob Sie der oder die Richtige sind.

Wir von der TrainingsAkademie haben ganz „Bond-Like“ natürlich unseren eigenen kleinen Leitfaden erstellt, der Ihnen dabei hilft. Vier Schritte unterstützen Sie dabei nicht den Faden zu verlieren.

Die 007 - Methode

B = itte darf ich mich vorstellen?

Wer bin ich, wo komme ich her, was möchte ich erreichen Erzählen Sie etwas über sich, was nicht im Lebenslauf steht.

O = hne Filter

Was kann ich für Sie und Ihr Unternehmen leisten. Was zeichnet mich aus, wo sind meine Stärken. Hier kann ich Brücken schlagen zwischen meinem Hobby und meinem Beruf. Beispiel Kochen: Was benötige ich? Ausdauer, Planung, Geschick, Kreativität!

N = eue Einblicke in Ihr Unternehmen

Was weiß ich denn über das Unternehmen bei dem ich mich bewerbe? Wichtig hierbei ist es, nicht das wiederzugeben, was auf der Internetseite der Firma steht. Blicken Sie hinter die Kulissen. Wurde das Unternehmen vor kurzem ausgezeichnet, was sind seine Werte, was sagen die Mitarbeiter?

D = anke, das ich hier bin

Ein gelungener Abschluss, vielleicht mit einigen Fragen. Am Ende gilt es, den Ball zum Gegenspieler (Personaler) zurückzuspielen.

 

Das Vorstellungsgespräch „Online“
10 Punkte auf die Sie achten sollten

 

Viele meiner Klienten berichten mir von Online Vorstellungsgesprächen und wie diese ablaufen.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle 10 Punkte zusammenfassen die mir zugetragen wurden und auf was Sie achten müssen, sofern es für Sie zu so einem virtuellen Vorstellungsgespräch kommt.

 

  1. Achten Sie auf einen geeigneten Hintergrund
  2. Ziehen Sie sich mindestens genauso gut an, wie bei einem persönlichen Kennenlernen
  3. Prüfen Sie vorab die Verbindung den Ton und den Klang Ihrer Stimme, am besten mit einem Bekannten oder Freund
  4. Bereiten Sie sich gut vor, es werden andere Fragen gestellt als bei einem normalen Vorstellungsgespräch.
  5. Üben Sie das Vorstellungsgespräch vorab.
  6. Stellen Sie sich auf Stressfragen ein wie zum Beispiel: „Sie werden unser Unternehmen sicherlich wieder irgendwann verlassen, was sollen dann Ihre Kollegen von Ihnen sagen“ oder „Wieso sollten wir ausgerechnet mit Ihnen zusammenarbeiten“
  7. Üben Sie Ihre Eigenpräsentation. Diese sollte zwischen drei und fünf Minuten dauern. Wichtig hierbei ist es, dass Sie einen sogenannten roten Faden präsentieren.
  8. Wir benutzen hierbei unsere eigens dafür entwickelte 007-Methode B.O.N.D.
  9. Eine perfekte Eigenvorstellung ist das „A + O“ bei einem Vorstellungsgespräch
  10. Stellen Sie am Ende eigene Fragen

Im nächsten Teil unseres Blogbeitrages geht es dann um die 007-Methode B.O.N.D. und was sich dahinter verbirgt.

 

Es kommt immer wieder vor, dass Menschen zu mir in die Beratung kommen, die noch nie in ihrer "Wunschfirma" gearbeitet haben.
Sie glauben so ein Unternehmen gibt es nicht?  Oh doch!

Irgendwo da draußen lauert das Unternehmen, das genau zu Ihnen passt. In dem Sie vielleicht Ihr Hobby zum Beruf werden lassen, oder indem Sie sich einfach verwirklichen können.
Sie sollten einfach nur schlau sein, und sich umsehen. Manchmal hilft auch ein wenig "querdenken", so wie wir das bei der TrainingsAkademie tun. Zudem sollten Sie sich einmal ein paar Fragen stellen. Fragen die Sie sich noch nie gestellt haben.

Bauen Sie sich Ihre "Wunschfirma"

Bauen Sie sich Ihr eigenes Wunschunternehmen. Beantworten Sie bitte die Fragen so genau es Ihnen möglich ist. Bei manchen Fragen können Mehrfachnennungen genannt werden. Versuchen Sie verschiedene Brücken zu schlagen, Beispielsweise zwischen Hobby/Freizeit und Beruf.

Legen Sie sich fest!

Ich baue mir eine Wunschfirma

  1. Wie groß soll Ihre Wunschfirma sein – wieviel Mitarbeiter arbeiten dort?
  2. Wie weit entfernt von mir zuhause soll die Firma sein?
  3. Was stellt das Unternehmen her? Oder ist es ein Dienstleister?
  4. Was genau ist dort meine Tätigkeit?
  5. Beschreiben Sie einen idealen Tagesablauf (von Frühstück bis Feierabend)
  6. Was für eine Kleidung tragen Sie für besagte Position?
  7. Was wollen Sie verdienen?
  8. Möchten Sie dort eine Führungsaufgabe übernehmen?
  9. Was wären für Sie absolute „No Go´s“
  10. Was benötigen Sie auf jeden Fall im neuen Geschäft?
  11. Wann fühlen Sie sich wohl, wie genau soll das Arbeitsumfeld sein?
  12. Welche Ihrer bisherigen Tätigkeiten war bisher die beste/schlechteste?
  13. Und warum?
  14. Was macht Ihnen am meisten Spaß bei der Arbeit?
  15. An welchen Kollegen stören Sie sich?
  16. Was wollten Sie als Kind immer werden?

Wichtig bei der Berufswahl/Wunschfirma ist es konkret zu werden. Denn nur wer genau benennen kann was er tun möchte, wo er das tun möchte und wie er diese Tätigkeit ausübt ist auf dem richtigen Weg zum Traumberuf.

Stellen Sie sich bitte auch noch folgende Fragen:

  1. Wann waren/sind Sie richtig stolz auf sich?
  2. Was ist Ihre Berufung?
  3. Welche Vorbilder prägten Ihr Leben?
  4. Was sagen andere über Sie?
  5. Wenn Sie das Rad der Zeit zurückdrehen könnten, was würden Sie tun?
  6. Wann war die schönste Zeit Ihres (Berufs-) Lebens?

Wie in jedem Jahr veröffentlichen wir die aus unserer Sicht 10 besten und beliebtesten Jobbörsen in Deutschland die für Sie als Bewerber wichtig sind.

1. Indeed - hat mittlerweile die meisten Besucher auf der Seite und führt mit weitem Vorsprung
2. Jobbörse der Agentur für Arbeit - man glaubt es kaum, aber sie ist immer noch die aktuellste Jobbörse in Deutschland
3. Gehalt.de - oft unbekannt aber sehr informativ. Bewerber erfahren hier auch gleich wie viel man verdienen kann
4. Cesar.de - diese Plattform greift auf viele verschiedene Jobbörsen zu, vor allem in Ihrer Gegend. Selbst Zeitungen werden durchforstet
5. Jobbörse.de - auch eine sehr beliebte Plattform
6. Jobware.de - hat enorm aufgeholt und wird sehr häufig verkannt, da die Plattform noch wenigen bekannt ist
7. LinkedIn - hier tummeln sich sowohl Bewerber als auch Headhunter. Dieses soziale Netzwerk wird immer beliebter
8. XING - auch hier sind wir der Meinung, dass diese Plattform enormes Potential hat für Bewerber, man muss sich nur richtig präsentieren
9. Stepstone - hat aber einige Plätze verloren gegenüber dem letzten Jahr. Viele Stellen sind nicht aktuell
10. Monster.de - bekommt bei uns in diesem Jahr den letzten Platz. Aus dem einfachen Grund - ist nicht immer aktuell und kommt ein wenig verstaubt daher.

Selbstverständlich gibt es noch viele Jobbörsen, und wir greifen auf sehr viele zurück bei unserer Arbeit. Jedoch sind diese zehn die, mit denen wir am meisten arbeiten und mit denen wir unsere Erfahrungen, die wir dann auch an unsere Kunden weitergeben, gemacht haben.