Teil IV – Die dritte Seite

Eine sogenannte dritte Seite benötigen Sie eigentlich nicht. Da muss man soviel über sich selbst schreiben und das liegt Ihnen überhaupt nicht. Für was braucht man sowas überhaupt?

Sollten Sie sich doch dafür entscheiden eine dritte Seite zu erstellen, dann überlegen Sie sich, was Sie auszeichnet. Am besten wird es sein, Sie übertreiben mit Ihrem Können. Schreiben Sie Merkmale die in Wirklichkeit gar nicht zu Ihnen passen. Hauen Sie richtig auf den Putz, wird schon keiner hinterfragen. Sie sind weder Belastbar noch flexibel und schon überhaupt nicht kommunikativ? Halb so schlimm!

Was immer super rüber kommt und beim Personaler Eindruck schindet. Fügen Sie ein Bild mit einem Ihrer Hobbys hinzu. Es sollte Sie zeigen, wie Sie gerade einer Ihrer vielen Freizeitaktivitäten nachgehen. Diese sollten Sie hier auch mit auflisten. Es ist nicht weiter tragisch, wenn Sie alle ihre 13 Hobbys und ehrenamtlichen Tätigkeiten mit angeben. Wozu ist die Freizeit schließlich da?

Bitte nicht nachmachen! Teil III der Serie - Was man beim Bewerben alles falsch machen kann!

Teil III – Der Lebenslauf

Das Gerücht stimmt! Ein guter Lebenslauf darf nur eine Seite lang sein. Sollten Sie nicht mit einem Deckblatt arbeiten, dann nehmen Sie ein kleines unscharfes Bild von sich und fügen es rechts oben in die Ecke ein.  Daneben schreiben Sie ihre Kontaktdaten, beachten Sie hier bitte die Vorgehensweise aus Teil I unserer Serie.

Nun listen Sie bitte zuerst Ihre Schulbildung auf. Zuerst die Grundschule dann die weiterführenden. Übrigens Jahreszahlen genügen als Angabe. Monatsangaben können Sie getrost weglassen. Falls Sie doch welche angeben, dann vermischen Sie doch beides miteinander, das ist nicht weiter schlimm.

Als nächstes kommt Ihre berufliche Erfahrung. Beginnen Sie mit Ihrer Ausbildung und geben dann chronologisch die weiteren Stationen an. Am Ende der Auflistung steht dann Ihre aktuelle Tätigkeit.

Ach so, Sie haben studiert? Dann pressen Sie diese Angabe auch noch irgendwo mit hinein.

Unter dem Punkt „Besondere Kenntnisse“ schreiben Sie bitte Ihre Sprach-, EDV- und sonstige Kenntnisse. Die Führerscheinklasse nicht vergessen. Da es Arbeitgeber eigentlich nicht viel interessiert was Sie in ihrer Freizeit tun, sollten Sie ihre Hobbys dann auch nicht dringend auflisten. Passt sowieso nicht mehr auf die eine Seite! Unterschrift und Datum? Nicht so wichtig!

 

Teil II – Das Anschreiben

Nehmen wir einmal an, Sie haben sich dazu entschlossen, beruflich neue Wege zu gehen. Nehmen wir weiter an, dass Sie sich auch schon ein wenig schlau gemacht, und sich über den Arbeitsmarkt informiert haben. Sie haben für sich ein paar offene Stellen gefunden auf die Sie sich bewerben möchten. Soweit so gut. Doch nun fängt die Herausforderung an. Wie schreibe ich eine Bewerbung? Was muss im Anschreiben stehen? Was für ein Bild ist gut genug? Welche Zeugnisse lege ich bei? Fragen über Fragen.

Die TrainingsAkademie gibt Ihnen mit dieser neuen Serie Tipps und Tricks für den Bewerbungsprozess. Jedoch drehen wir dieses Mal den Spieß einfach um und sagen Ihnen was Sie alles falsch machen können. Selbstverständlich geschieht dies mit einem kleinen Augenzwinkern. Also bitte NICHT nachmachen!

Bei einem Anschreiben ist es besonders wichtig immer nur „Sehr geehrte Damen und Herren“ zu schreiben. Ein Ansprechpartner ist nicht ausschlaggebend. Sprechen Sie ruhig die ganze Firma an. Ein besonders gern gesehener Satz zu Beginn ist: „Mit Viel Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung gelesen“ dieser Satz am Anfang ist ein wirklicher Reißer. Jeder Personaler fühlt sich sofort angesprochen.

Einen Bezug zum Unternehmen benötigen Sie nicht. Schreiben Sie lieber, was Sie bisher alles so gemacht haben. Listen Sie ihre gesamten beruflichen Stationen auf. So liest der Personalchef das gleiche was schon im Lebenslauf steht. Aber doppelt hält besser. Was Sie auszeichnet, Ihre sogenannten Soft Skills, geben Sie besser nicht an. Das können Sie bei Bedarf im Vorstellungsgespräch erzählen.

Auch bei einem Anschreiben gilt: Schreibfehler sind nicht so wichtig. Sie haben die Bewerbung schon versendet und dann einen Fehler entdeckt? Nicht so schlimm, Hauptsache die Bewerbung kommt an. Eine Unterschrift und ein Datum auf Ihrem Anschreiben sind ebenfalls nicht von Nöten. Das gilt auch so und geht als Dokument durch.

Was Sie alles falsch machen können beim Bewerben Teil 1

Nehmen wir einmal an, Sie haben sich dazu entschlossen, beruflich neue Wege zu gehen. Nehmen wir weiter an, dass Sie sich auch schon ein wenig schlau gemacht, und sich über den Arbeitsmarkt informiert haben. Sie haben für sich ein paar offene Stellen gefunden auf die Sie sich bewerben möchten. Soweit so gut. Doch nun fängt die Herausforderung an. Wie schreibe ich eine Bewerbung? Was muss im Anschreiben stehen? Was für ein Bild ist gut genug? Welche Zeugnisse lege ich bei? Fragen über Fragen.

Die TrainingsAkademie gibt Ihnen mit dieser neuen Serie Tipps und Tricks für den Bewerbungsprozess. Jedoch drehen wir dieses Mal den Spieß einfach um und sagen Ihnen was Sie alles falsch machen können. Selbstverständlich geschieht dies mit einem kleinen Augenzwinkern.

Teil I – Das Deckblatt

Benutzen Sie bitte ein Bild, dass mindestens ein Jahr oder vielleicht sogar älter ist. Aktuelle Bilder sind nicht ratsam. Überlegen Sie sich, wie Sie das Deckblatt farblich gestalten können. Ein roter Rahmen sieht bestimmt gut aus. Schreiben Sie die Wörter BEWERBUNG oder LEBENSLAUF nicht zu groß, das könnte überheblich wirken, auch sollten Sie diese Überschriften nicht farblich kennzeichnen, besser ganz in schwarz. Bei Ihrer Anschrift sollten Sie darauf achten keine Kontaktdaten mitzuteilen. Schon aus Datenschutzgründen ist das gefährlich. Die Adresse genügt. Das Unternehmen kann Ihnen ja dann einen Brief mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch schicken.
Schreibfehler sind übrigens nicht so wichtig. Wenn sich mal einer einschleicht, halb so wild.

Unser Jahresrückblick 2021
182 Beratungen – Delta – Omikron – Rekord

Was für ein Jahr. Wieder begleitet von der Pandemie, wieder gestört durch verschiedene und manchmal unverständliche Beschlüsse, einer Bundestagswahl sowie der Wahl einer neuen Bundesregierung mit der Hoffnung das alles irgendwie besser wird. Und was wurde daraus? Nicht viel!

Das Positive: Mit 182 Beratungen haben wir als TrainingsAkademie fast den Rekord von 2015 gebrochen, aber eben nur fast. Damals hatten wir 187 aber auch keine Pandemie. Deshalb ist diese Zahl fast ein Rekord. Worauf wir aber besonders stolz sind, ist die Zahl der Menschen, die durch uns in diesem Jahr einen neuen Job oder einen Ausbildungsplatz gefunden haben. 51 Berufswechsel und 18 Ausbildungsverhältnisse sind ein beeindruckender Erfolg. Trotz Pandemie! Und viele unserer Kunden sind noch auf der Suche oder stehen kurz davor eine neue Herausforderung zu finden.

Gerade bei der Suche nach einer Ausbildung war das Jahr wirklich erfolgreich. Die Jugendlichen, die uns kontaktierten wollten alle einen Ausbildungsplatz und nicht wie bisher ein Studium anstreben. Die Kooperation mit dem Amacher Verlag hat uns hier sicherlich in die Karten gespielt.

Delta und Omikron haben uns leider daran gehindert, dass wir wie in den Vorjahren in die Schulen gehen konnten und dort unsere Vorträge halten konnten um den Jugendlichen die Vorteile einer Berufsausbildung näher zu bringen. Bestimmt wäre die Quote bei den Ausbildungsverhältnissen noch höher ausgefallen.

Der Arbeitsmarkt spielte in diesem Jahr aus unserer Sicht wirklich verrückt. Ausgeschriebene Jobs die nicht besetzt wurden, überforderte Personaler, ein Geister-Stellenmarkt, und vor allem Unsicherheit waren nur einige der Begleitumstände.

Die Beschlüsse der alten und neuen Regierung waren hier durchaus ein Bremsklotz. Viele unserer Kunden waren sehr verunsichert. Wie G-eht es weiter mit 2-G, 2-G-Plus oder anderen irrwitzigen Verordnungen. Macht es wirklich Sinn, den Job in dieser Zeit zu wechseln? Kann ich meinen Beruf überhaupt noch ausüben, wenn ich geimpft oder nicht geimpft bin? Doch immer wieder tat sich ein „Türchen“ auf und der neue Job war da.

Was uns im neuen Jahr erwartet weiß niemand so richtig. Sicher ist nur, dass wir wieder neue verrückte Verordnungen bekommen und das der Virus Omikron heißt, neuerdings eine Armbanduhr trägt, denn nach 22.00 Uhr ist die Ansteckungsgefahr größer als vorher und nicht in Supermärkte kommt aber in Kaufhäusern um sich greift. Schulen werden vielleicht wieder geschlossen, was uns daran hindert genau da anzusetzen wo es wichtig wäre.

Omikron wird uns noch eine Weile beschäftigen, und wenn nicht diese Variante, dann eben die nächste oder die übernächste. Unsere Politiker werden schon die geeignete finden.

Wir als TrainingsAkademie werden auch durch diese schwierige Zeit gehen und für unsere Kunden da sein. Wir werden nach neuen Jobs Aussicht halten, den Arbeitsmarkt im Blick haben, neue Kontakte knüpfen und den geeigneten neuen Mitarbeiter für Ihr Unternehmen finden. Ein interessanter Berufszweig wird sicherlich die Pflege werden. Hier konzentrieren wir uns im neuen Jahr besonders darauf. Aber auch alle anderen Berufe sind uns wichtig, deshalb sind wir wieder bestens aufgestellt und kümmern uns um Ihre Bedürfnisse und Wünsche.