Bewerbergeschichte des Monats März

In diesem Monat erzähle ich einmal aus der Sicht eines Bewerbers.
Denn es gibt nicht nur unter den Bewerbern schwarze Schafe, sondern besonders auch in den Unternehmen.
Einem Bewerber passierte folgende Geschichte:

Die Personalerin eines mittelständischen Unternehmens forderte die Unterlagen meines Klienten an, nachdem Sie auf sein Profil auf der „Karrierebörse“ auf meinen Internetseiten aufmerksam geworden war. Nach ausreichenden Recherchen sendeten wir selbstverständlich sehr gute Unterlagen an diese Firma.

Vier Wochen herrschte Stille. Keine Eingangsbestätigung, keine Rückmeldung, nichts! Also fragte mein Klient nach Rücksprache mit mir bei besagtem Unternehmen nach. Die Personalerin war allerdings nicht zu erreichen.

Eine Woche später kam dann plötzlich eine Antwort. Mein Klient müsse sich irren, die Personalerin kenne ihn gar nicht. Daraufhin sendete mein Bewerbungskandidat der Dame ihre  eigene Korrespondenz samt erfolgter  Anfrage  zu.  Nach zwei Wochen kam von einem anderen Personaler aus der gleichen Firma eine Absage, mit der Begründung, dass man die Initiativbewerbung (??) leider nicht berücksichtigen könne, weil man derzeit niemanden suche.

Merkwürdigerweise wurde zwei Tage vorher in der Tageszeitung eine für meinen Klienten genau passende Stelle ausgeschrieben.  Mein Klient hat sich darauf nicht mehr beworben, denn er wollte definitiv nicht in einem Irrenhaus arbeiten.

Die Wunschfirma

Wussten Sie, dass die meisten Arbeitnehmer in Deutschland unzufrieden mit Ihrer Arbeit und Ihrem Unternehmen sind? Und wussten Sie auch, dass viel zu viele Menschen immer nur das tun, was sie gelernt haben? Und auch das sollten Sie wissen: Die wenigsten Menschen haben sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was ihnen wirklich Spaß macht und was sie richtig gut können.

Wir von der TrainingsAkademie ermutigen Sie einmal umzudenken. Wir bauen mit Ihnen gemeinsam Ihre Wunschfirma. 
Hierzu stellen wir Ihnen sehr viele Fragen zu diesem Thema. Und so entsteht die für Sie das richtige Unternehmen. Und glauben Sie uns: Dieses Unternehmen gibt es wirklich!

Versuchen Sie es doch auch!  

Bewerber Geschichte des Monats Februar - Wenn Schönheit zum Problem wird

Wenn Schönheit zum Problem wird

Es begann eigentlich wie immer. Eine Klientin kontaktierte mich und bat mich um Hilfe bei ihrer Bewerbung. Das Ziel, eine Stelle als Assistentin der Geschäftsführung. Sie hatte schon einige Bewerbungen versendet und viele Absagen erhalten. Die Bewerbung, die ich zwei Tage später in Händen hielt, war wenig aussagekräftig und das Bild der Dame eher schlecht bis miserabel. Dunkel, viel Schminke und eine Frisur wie bei der Rocky Horror Picture Show.

Doch dann geschah das Unglaubliche. Die junge Dame, die zu mir in die Beratung kam, sah ganz anders aus, als auf den Bildern. Sie war einfach wunderschön.
Wir bearbeiteten ihre Unterlagen, und ich schickte sie zu einem sehr guten Fotografen. Dieser rückte sie ins rechte Licht und schoss ein paar Bilder, die sich wirklich sehen lassen konnten. Unter anderem war meine Klientin als Urlauberin zu sehen, mit einer Weltkugel im Hintergrund, offenen Haar und einer Kamera in der Hand. Dieses Bild war echt super. Wir beide waren ganz begeistert. Mit diesen Unterlagen bewarb sie sich jetzt. Und der Erfolg lies nicht lange auf sich warten. Sie bekam ein Vorstellungsgespräch nach dem anderen. Bei einer Firma war sie insgesamt drei Mal. Hier wurde sie von Abteilung zu Abteilung geschickt, immer mit der Aussage: „Die musst Du dir ansehen, die ist wunderschön, auch wenn Du keine Verwendung für sie hast!“

Es kamen wieder Absagen. Nun mit der Aussage, dass sie zu hübsch sei, dass sie mit ihrem Erscheinungsbild die ganze Firma durcheinanderbringt, dass sie der Männerwelt im Unternehmen den Kopf verdreht, dass ihre Schönheit ein Problem ist. Wir sind von unserem Kurs nicht abgewichen, und haben eine Firma gefunden, die die Schönheit meiner Klientin zu ihrem Nutzen machte. Heute ist sie erfolgreich auf Messen unterwegs, begrüßt Kunden aus aller Welt und vertritt ihren Chef bei wichtigen Meetings.

Es war ein langer und steiniger Weg, weil auch Schönheit ein Problem sein kann.

Bewerber Geschichte des Monats Januar

Auf vielfachen Wunsch gibt es ab sofort wieder die Bewerber Geschichten des Monats. Wir berichten in diesem Jahr aus der Sicht von beiden Seiten, also aus Unternehmersicht und aus der was uns Bewerber berichtet haben. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Vorstellungsgespräch um einen Ausbildungsplatz zum Kaufmann im e-Commerce. Der junge Mann, der zum Gespräch eingeladen ist, ist gut vorbereitet. Er beantwortet alle Fragen sehr gekonnt. Frage: „Welche Stärken und Schwächen besitzen Sie?“ Antwort: „Nun meine größte Schwäche ist sicherlich, dass ich sehr ungeduldig bin, aber ich habe gelernt damit, um zu gehen und auch gelernt viele Dinge zu hinterfragen bevor ich sie versuche zu lösen.“ Frage: „Was können Sie für uns leisten?“ Antwort: „Ich bin ein sehr vielseitiger junger Mensch, bin äußerst flexibel einsetzbar und bringe aufgrund meiner bisherigen Praktika schon Erfahrung mit.“

Man merkt, dass der junge Mann diesen Ausbildungsplatz haben möchte. Der Chef des Unternehmens ist sich sicher, den richtigen neuen Auszubildenden gefunden zu haben. Zum Ende geht es noch um die Vertragsdetails. Chef: „Ich unterbreite Ihnen nun einen guten Vorschlag. Wir erstellen zwei Verträge, einen über Ihr Ausbildungsverhältnis und einen für Ihre Überstunden! Was halten Sie davon?“ Der junge Mann versteht nicht ganz und fragt noch einmal nach: „Wie meinen Sie das? Zwei Verträge?“

Antwort des Chefs: „Im normalen Ausbildungsvertrag werden die eigentlichen Details festgelegt, wie Gehalt und 37 Stunden Arbeitszeit. Da Sie auch samstags und nach der Schule für mich tätig sein müssen, obwohl das nicht gesetzlich ist, legen wir das in einem zweiten Vertrag, der nur zwischen uns gültig ist, fest! Was halten Sie davon?“

Hier blenden wir uns aus, und fragen uns was sich dieser Chef erlaubt? Einen ungesetzlichen Arbeitsvertrag, der vielleicht noch mehr Ungerechtigkeiten enthält? Das Ergebnis war, dass der junge Mann den Ausbildungsvertrag zum Glück nicht angenommen hat.

News und Beiträge im neuen Jahr

Liebe Kunden, liebe Klienten,

im neuen Jahr erwarten Sie wieder viele News und Beiträge rund um das brandheiße Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräche. Des Weiteren lassen wir die "Bewerbergeschichte des Monats" wieder aufleben, dies geschieht auf vielfachen Wunsch unserer Klienten. Sie erhalten wieder viele Tipps, Anregungen und Übungen was die eigene Persönlichkeit und Weiterentwicklung angeht. 

Und selbstverständlich freuen wir uns auf Sie und viele interessante neue (aber auch alte) Klienten kennen lernen zu dürfen.

Ihr Team der TrainingsAkademie