Bewerbergeschichten V

Die Bewerbergeschichte des Monats Mai.
In einem kleineren Unternehmen im Enzkreis wurde eine Büroangestellte gesucht. Sie sollte ca. 30 Jahre alt sein, belastbar, teamfähig und flexibel. Des Weiteren sollte sie eine Ausbildung als Bürokauffrau oder eine ähnliche Qualifikation besitzen.
Also, alles ganz normale Anforderungen.

Beworben haben sich auf diese Stelle sehr viele junge Damen. Eine war dabei ganz besonders interessant für den Personalchef. Es passte alles. Sie war Industriekauffrau, hatte gute Zeugnisse und war erfahren durch ihren vorherigen Arbeitgeber, und zudem war sie auch noch sehr hübsch.

Also wurde sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen.


Der Tag war gekommen, die Bewerberin war pünktlich und saß bereits im Besprechungszimmer des Unternehmens als der Geschäftsführer und sein Personalchef den Raum betreten. "Guten Tag, wer sind denn Sie?" fragte einer der Herren. Vor Ihnen saß eine ganz andere Person. "Sie haben mich zum Vorstellungsgespräch eingeladen." antwortete die Frau.
Der Personalverantwortliche blickte auf das Bild in der Bewerbung und sagte: "Das sind doch aber nicht Sie", "Doch" sagte die Dame " das bin ich, aber das Bild ist schon 15 (!!!) Jahre alt"

Das schöne Ende an dieser Geschichte ist: Die Frau wurde trotzdem eingestellt.

Umfrage IHK - Jungen Leuten fehlt die Ausbildungsreife -

Laut einer Umfrage der IHK Nordschwarzwald fehlt es den jungen Leuten von heute an der Ausbildungsreife. 20% der angebotenen Lehrstellen wurden bisher nicht besetzt.

Besonders vermissen die Betriebe bei Bewerbern mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen, sowie elementare Rechenfähigkeiten. Auch wurde mangelnde Motivation, Umgangsformen und Belastbarkeit genannt. Beanstandet werden Desinteresse, wenig Aufgeschlossenheit und unklare Berufsvorstellungen.

Dies deckt sich insofern mit vielen meiner Klienten im jüngeren Alter, die oft nicht wissen wo ihr Weg hinführen soll. Hier kann ich sehr häufig helfen. Ich zeigen den Schulabgängern neue, interessante Wege auf und bereite sie auf das Berufsleben vor.

Anbei zwei besonders bemerkenswerte Listen der Umfrage.

Frage:  In welchen Bereichen stellen Sie Mängel bei der Ausbildungsreife heutiger Schulabgänger fest? 

(Mehrfachnennungen möglich)

 

Antwort

Anzahl

Prozent

1

Belastbarkeit

72

47,70%

2

Disziplin 

73

48,3% (50%)

3

Elementare Rechenfertigkeiten

84

55,6% (57,7%)

4

Interesse und Aufgeschlossenheit

43

28,5% (23,5%)

5

Leistungsbereitschaft und Motivation

77

51,0% (47%)

6

Mündliches und schriftliches

81

53,60%

7

Umgangsformen

58

38,40%

8

Keine Mängel

8

5,3% (4%)

Anzahl der Antwortenden

151

 

 

Frage: Wie reagieren Sie auf die mangelnde Ausbildungsreife von Schulabgängern?

(Mehrfachnennungen möglich)

Nr.

Antwort

Anzahl

Prozent

1

Angebote für betriebliche Einstiegsqualifizierungen (EQ)

18

17,30%

2

Angebote für betriebliche Praxisphasen für Jugendliche, die bei einem Bildungsträger ausgebildet werde

11

10,6% (12%)

3

Angebote für langfristige Schülerpraktika zum Lernen im Betrieb (z. B. Praxisklassen

15

14,40%

4

Angebote für Lehrerpraktika

7

6,70%

5

Eigenes Angebot von Nachhilfe im Unternehmen

72

69,2% (60,5%)

6

Einsatz ehrenamtlicher Mentoren/Paten

13

12,5% (7,9%)

7

Nutzung ausbildungsbegleitender Hilfen der Agentur für Arbeit (z. B. für Nachhilfe)

34

32,7% (36%)

Anzahl der Antwortenden

104

 

 

Bewerbergeschichten IV

Und hier ist die Bewerbergeschichte für den Monat April:

Ein Unternehmen aus der Baubranche erhielt eines Tages die Bewerbung eines jungen Portugiesen. Diese war übersät mit Schreibfehlern, so dass der Geschäftsführer die Bewerbung sofort wieder zurückschickte. 

Zirka eine Woche später war die gleiche Bewerbung wieder in der Post. Der Chef wunderte sich zwar, aber auch dieses Mal sendete er das Schreiben wieder an den Absender zurück.

Wiederum eine Woche später war die exakt gleiche Bewerbung wieder da.
Der Geschäftsführer fing an sich zu ärgern. Sollte er den Störenfried anrufen? Er entschied sich dagegen und machte sich stattdessen die Mühe, die Schreibfehler zu markieren und den Bewerber in einem kleinen Schreiben darauf hinzuweisen.

Am übernächsten Tag früh morgens klingelte es an der Tür der Firma.
Der Chef der immer als erster da war öffnete.

Draussen stand der junge Portugiese mit seinen Unterlagen unter dem Arm. Das war eine Überraschung. "Ich möchte mich dafür bedanken, dass Sie mir geholfen haben, meine Fehler zu beheben." sagte der junge Mann.
Der Chef war sprachlos. "Ich habe die Fehler verbessert, stellen Sie mich jetzt ein?" fragte der Bewerber.
"Ich möchte unbedingt bei Ihnen arbeiten, weil ich Ihre Maschinen so toll finde. Wenn Sie mich nicht einstellen, sende ich Ihnen meine Unterlagen so lange zu, bis Sie es tun. Es sind ja jetzt keine Fehler mehr drin."
Jetzt war der Geschäftsführer begeistert, so viel Hartnäckigkeit hatte er dem jungen Mann nicht zugetraut.

Nach einem längeren Gespräch stellte er den jungen Portugiesen tatsächlich ein. Heute ist er einer seiner besten Mitarbeiter. 
Ausdauer zahlt sich also doch aus!

Der Verkäufer Witz

Ein junger Mann zieht in die Stadt und geht zu einem großen Kaufhaus, um sich dort nach einem Job umzusehen.

Manager:
"Haben Sie irgendwelche Erfahrungen als Verkäufer?"

Junger Mann:
"Klar, da wo ich herkomme, war ich immer der Top-Verkäufer!"

Der Manager findet den selbstbewußten jungen Mann sympathisch und stellt ihn ein.

Der erste Arbeitstag ist hart, aber er meistert ihn. Nach Ladenschluss kommt der Manager zu ihm.

"Wieviel Kunden hatten Sie denn heute?"

Junger Mann:
"Einen."

Manager:
"Nur Einen? Unsere Verkäufer machen im Schnitt 20 bis 30 Verkäufe pro Tag! Wie hoch war denn die Verkaufssumme?"

Junger Mann:
"210325 Euro und 65 Cent."

Manager:
"210325 Euro und 65 Cent?!! Was haben Sie denn verkauft?"

Junger Mann:
"Zuerst habe ich dem Mann einen kleinen Angelhaken verkauft, dann habe ich ihm einen mittleren Angelhaken verkauft. Dann verkaufte ich ihm einen noch größeren Angelhaken und schließlich verkaufte ich ihm eine neue Angelrute. Dann fragte ich ihn, wo er denn eigentlich zum Angeln hinwollte, und er sagte 'Hoch an die Küste'.

Also sagte ich ihm, er würde ein Boot brauchen. Wir gingen also in die Bootsabteilung, und ich verkaufte ihm diese doppelmotorige Seawind. Er bezweifelte, dass sein Honda Civic dieses Boot würde ziehen können, also ging ich mit ihm rüber in die Automobilabteilung und verkaufte ihm diesen Pajero mit Allradantrieb."

Manager:
"Sie wollen damit sagen, ein Mann kam zu ihnen, um einen Angelhaken zu kaufen, und Sie haben ihm gleich mehrere Haken, eine neue Angelrute, ein Boot und einen Geländewagen verkauft??!"

Junger Mann:
"Nein, nein, er kam her und wollte eine Packung Tampons für seine Frau kaufen, also sagte ich zu ihm: 'Nun, wo Ihr Wochenende doch sowieso langweilig ist, könnten Sie ebenso gut Angeln fahren.'

Elektro Heller Seminar Teil II

Der zweite Teil des Serviceveredelungs-Seminars mit der Firma Elektro Heller fand dieses Mal in meinen Räumen im Innotec-Zentrum in Pforzheim statt. Dabei haben wir bei diesem Training die Erfolgs-D.E.N.K.E. in den Vordergrund gestellt. Die Teilnehmer hatte viel Spass und viele neue Eindrücke gewonnen.

Disziplin, Erfolgswillen, Nächstenliebe, Kommunikation und Einzigartigkeit sind die fünf Merkmale der D.E.N.K.E. Diese galt es mit den entsprechenden Begriffen zu füllen. In welchen Bereichen bin ich gut, auf welchen Feldern bewege ich mich eher unsicher.

Dieses Seminar regte vor allem die Azubis der Firma Heller zum nachdenken an.