Am 29.06.2013 war in den Schmuckwelten-Pforzheim großer "Casino Royal" Tag. Dieses Mal war ich nicht als Karriereberater tätig sondern wieder als "James-Bond-Experte". Im Bild sehen wir die zwei Superschurken.

Heute geht es um Konflikte am Arbeitsplatz.
Der Fall:

Seit drei Jahren arbeiten die beiden Kolleginnen nun zusammen. Sie verstehen sich sehr gut und haben schon einige Dinge auch privat gemeinsam unternommen. Sie unterstützen sich gegenseitig und teilen die Arbeit so gut es geht.
Doch dann passiert es.
Eine neue Stelle im Unternehmen wird ausgeschrieben und beide bewerben sich darauf, ohne dass die Andere davon weiß. Und wie immer kommt so etwas ans Tageslicht, und wird von den anderen Kollegen und Kolleginnen im Betrieb weitererzählt.
Und nun beginnt der Krieg.
Die beiden Kolleginnen trauen sich nicht mehr über den Weg, sie geben Informationen nicht mehr weiter, sie reden nicht mehr miteinander und "tratschen" hinter dem Rücken der anderen.
Dieser Vorgang geht so lange, bis eine der beiden entnervt aufgibt.
Jeder der im Berufsleben steht kennt so, oder so eine ähnliche Situation.

Was ist nun zu tun?
Eine der Kolleginnen kommt zu mir in die Karriereberatung.

Nun beginnt der Aufarbeitungsprozess.
"Die Situation ist unerträglich, entweder Sie oder ich", sagt die Klientin. "Wie genau fühlt es sich an, beschreiben Sie mir doch bitte einmal die Situation genauer?"
Mit dieser Aussage könnte die Beratung beginnen.

Zuerst wird die Ursache und der Auslöser des Konflikts erforscht. 
Hierfür gibt es verschiedene Übungen, die ich mit dem Klienten erarbeite und übe. So soll Sie mir z.B. ihre ganze Geschichte aus der Sicht ihrer Kollegin schildern. Auch stelle ich zirkuläre Fragen oder hole Menschen in den Raum, die gar nicht da sind. Ich erkundige mich, wie Beteiligte oder neutrale Dritte den Konflikt sehen.
Dadurch wird die Sichtweise des Klienten verändert.

Ziel ist es, den Konflikt zu regeln.
Dies sollte im besten Fall in einer "Kooperation" enden. Beide Seiten gelten dabei als Gewinner und sind mit der Lösung zufrieden. Das Zusammenarbeiten geht wieder einfacher und bietet für die Kolleginnen den größtmöglichen Nutzen.

Im nächsten Monat erkläre ich Ihnen, wie ich eine gesunde Balance zwischen Beruf und Familie herstellen kann.

Bei einer mittelständischen Traditionsfirma im Enzkreis passierte eines Tages folgendes:
Das Unternehmen suchte einen Ingenieur. Im ersten Vorstellungsgespräch hatte einer der Bewerber einen exzellenten Eindruck hinterlassen. Nun stand das zweite Gespräch mit diesem Kandidaten an, diesmal mit dem Geschäftsführer.

Dieser ließ sich von der Personalchefin die Bewerbungsunterlagen vorlegen. Nach drei Sekunden schaute er auf und sagte: "Den nehmen wir nicht! Das hat keinen Zweck." Die Personalerin fragte erstaunt:" Aber warum denn nicht, der passt doch perfekt zu unserem Stellenprofil."
"Haben Sie mal aufs Geburtsdatum geschaut?" Sie überlegte kurz und erwiederte dann: "Stimmt, er ist für diese Position noch ein wenig jung, aber er hat schnell studiert und schon etliche Praxiserfahrung."
"Nein", knurrte der Geschäftsführer, "das meine ich nicht. Er hat Anfang November Geburtstag. Wissen Sie was das heißt?" Sie zuckte mit den Schultern. "Er ist Skorpion! Und glauben Sie mir, jemand mit diesem Sternzeichen ist für den Umgang mit unseren sensiblen Kunden nicht geeignet. Ich habe da so meine Erfahrungen!"

Die Sterne haben dem Geschäftsführer die Wahrheit geflüstert. Er war nicht mehr umzustimmen, und der Bewerber hat nie erfahren warum sein zweites Vorstellungsgespräch kurzfristig abgeblasen wurde.

In der nächsten Woche startet die zweite Runde der großen Bewerbungs-Umfrage bei Unternehmen aus allen Branchen in und um Pforzheim.
Bisher war ich bei 138 Firmen, ob Rechtsanwalt, Autohaus, Maschinenbau oder Werbeagentur. Jeden habe ich besucht und befragt. Das Interview dauert ca. 30 - 45 Min.
Neun Fragen rund um die "Bewerbung" werden gestellt, wie zum Beispiel: "Auf welche Dinge achten Sie besonders bei einem Vorstellungsgespräch?" 
Ziel ist es, Bewerbungskandidaten fit für den Bewerbungsmarathon zu machen.
Unternehmen die Interesse haben, an der Umfrage teilzunehmen dürfen mich sehr gerne kontaktieren.

Gehen wir einmal davon aus, dass Sie sich beruflich verändern möchten und aus diesem Grund meine Beratung in Anspruch nehmen. Sie haben bereits Bewerbungsunterlagen erstellt und wollen diese noch verbessern. Des Weiteren möchten Sie gut vorbereitet in ein Vorstellungsgespräch gehen. Während eines telefonischen Vorgespräches haben wir den Ablauf des Coachings besprochen und vereinbart dass vier Stunden notwendig sind.

Folgender Ablauf wurde besprochen:

  1. Selbstmarketing verbessern
  2. Selbstpräsentation üben
  3. Bewerbungsunterlagen überprüfen

Nun sitzen Sie in meinem Büro und erzählen mir von sich. Durch gezielte Fragen, wie zum Beispiel: "Wenn Sie sich selbst beschreiben müssten, sagen wir mal für einen Werbespot, wie würden Sie das tun?" erfahre ich sehr viel über Sie.
Es geht darum, Sicherheit für das Vorstellungsgespräch zu bekommen.

Bei unserem zweiten Treffen wollen wir die Selbstpräsentation üben. Hierfür gibt es eine interessante Übung, den "A.B.B.A-Hit". Was sich dahinter verbirgt wird an dieser Stelle nicht verraten.

In der letzten Stunde schauen wir uns Ihre Unterlagen genauer an. Anschreiben, Lebenslauf und wenn nötig eine dritte Seite entstehen oder werden verbessert. Am Ende runden wir das Coaching damit ab, in dem wir Ihre Chancen am Arbeitsmarkt begutachten. Sie lernen, wie Sie Stellenanzeigen richtig lesen und sich darauf gezielt bewerben können und wie Sie sich von Mitbewerbern durch kleine Tricks abheben.

Im nächsten Monat erzähle ich Ihnen, wie ein Coaching abläuft, indem es um Konflikte am Arbeitsplatz geht.