Vortrag bei der 8. Klasse der Karl-Friedrich-Schule in Pforzheim Eutingen


Gestern war ich als Lehrer tätig an der Karl-Friedrich-Schule in Pforzheim-Eutingen. Das Thema: Soft Skills und warum sie so wichtig sind. Das passte ganz gut zum Zeitungsbericht der Stuttgarter Nachrichten von letzter Woche. Hauptschüler auf Ausbildungsplatzsuche. Heute hatte ich sehr interssierte und wissbegierige Schülerinnen und Schüler als Zuhörer.

Heute aktuell! Der Bericht in der Stuttgarter Zeitung zum Thema "Hauptschüler als Azubis"

Wieder einmal wurde ich als Experte zum Thema Ausbildung und Beruf befragt.
Das Thema "Hauptschüler als Azubis unerwünscht." 

Lesen Sie selbst:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ausbildungsmarkt-hauptschueler-sind-als-azubis-erwuenscht.20239cec-d580-4dd0-a971-c448b6017adf.html

Ein Anruf der sich lohnt!

Auf vielfachen Wunsch kommen hier an dieser Stelle nochmals wertvolle Tipps für einen Telefonanruf bei Ihrem Wunschunternehmen bevor Sie sich dort bewerben.

Das wichtigste ist: „Nehmen Sie ihr Herz in beide Hände, Sie schaffen das! Sie können das!“
Blenden Sie folgende zwei Punkte aus: „Sie sind kein Bittsteller und kein Störenfried!“

Ein Anruf bei Ihrem Wunschunternehmen erhöht Ihre Chance um ein vielfaches. Außerdem bekommen Sie selbst ein Gespür dafür, ob das Unternehmen für Sie das richtige ist. Werden Sie freundlich empfangen oder eher mit Zurückweisung? Telefonieren Sie mit dem Azubi oder werden Sie in die Personalabteilung verbunden? Gibt man Ihnen ausreichende Information zur ausgeschriebenen Stelle oder werden Sie mit ein paar Details abgefertigt?
Nach diesem Gespräch, das in der Regel zwischen drei und zehn Minuten dauert, haben Sie einen ersten Einblick in die Firma bekommen, bei der Sie sich bewerben möchten. Und Sie entscheiden, ob es sich lohnt, dort Ihre Bewerbung zu platzieren.

Aber was fragen Sie, wenn sie anrufen? Was sagen Sie und wie verkaufen Sie sich am besten?
Hier eine kleine Auswahl an Fragen und Tipps:

  1. Nennen Sie zu Beginn des Gespräches Ihren vollständigen Namen, wo Sie herkommen und den Grund Ihres Anrufes (denken Sie an James Bond: „Mein Name ist Bond, James Bond“)
  2. Beschreiben Sie in kurzen Worten warum Sie sich bewerben wollen und warum gerade bei dieser Firma.
  3. Lenken Sie die Aufmerksamkeit auf Ihre bisherigen Tätigkeiten und Ihre Erfahrung die sie mitbringen. Wenn Sie verschiedene Stationen Ihres Lebenslaufes kurz erklären müssen, dann tun Sie es an dieser Stelle.
  4. Stellen Sie gezielte Fragen zur ausgeschriebenen Stelle, z.B. „Welche Fähigkeiten sollte ich außer den aufgezählten noch mitbringen? Was für eine Art von Bewerbung wünschen Sie? Was verstehen Sie unter Teamarbeit? Welche Werte pflegt das Unternehmen? Wie groß ist die Abteilung in der ich arbeiten werde? Was für eine Art von Persönlichkeit stellen Sie sich vor? 
  5. Danach verabschieden Sie sich und fragen noch, ob Sie sich auf das Gespräch in Ihrem Anschreiben berufen dürfen und ob nach diesem Telefonat ein einfaches Anschreiben genügt oder ob es ein ausführliches sein soll.
  6. Nun lassen Sie das Gespräch auf sich wirken und entscheiden dann ob Sie sich bewerben möchten.
  7. Wenn Sie sich bewerben, dann sollte Ihre Bewerbung innerhalb der nächsten zwei Tage bei Ihrem Wunschunternehmen eingehen.
  8. Denken Sie daran: „Sie können das!“

007 statt 08/15 eine kleine Leseprobe.

Endlich! Mein erstes Buch ist fertig und bereit für den Druck. Noch ein-zwei Wochen sollte es dauern, dann ist es zu haben. Hier ein kleiner Ausschnitt als Leseprobe vorab. Viel Spass beim Lesen.

Wie Sie zum Bewerbungsagenten werden

Der James Bond Film Casino Royal von 2006 beginnt mit einer Szene in der unser Geheimagent seine Lizenz zum Töten erhält. Er muss zwei Gegner ausschalten um diese zu erhalten. Erst danach kann er so richtig loslegen und die Aufträge von MI6 lösen und gegen die größten Schurken der Welt antreten.

Wenn Sie sich also derzeit bewerben müssen oder wollen, dann sollten Sie sich darauf einstellen, dass Sie sich gegen viele andere Bewerber durchsetzen müssen. Dass Sie Absagen erhalten, dass Ihre Frustgrenze sinkt und dass Sie öfter deprimiert sein werden als Ihnen lieb ist.

Um dies zu verhindern habe ich dieses Buch verfasst. Es soll Ihnen dabei helfen dass dieses Szenario nicht eintritt. Selbstverständlich gibt es keine Patentlösung aber Sie können es schaffen.

Zunächst einmal sollten Sie genau wissen auf welchen Job Sie sich bewerben. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass in unserem Land viel zu viele Menschen mit hängenden Mundwinkeln herumlaufen? Kein Wunder, sie gehören zu den 72% aller Arbeitnehmer die innerlich schon gekündigt haben und nicht gerne zur Arbeit gehen. Dafür mag es viele Gründe geben, aber einer der Hauptgründe ist, dass ihnen ihr Job keinen Spaß macht und sie nicht das tun was sie eigentlich können. Da ist der Handwerker der als Koch arbeitet, der Bankkaufmann der seine Brötchen im Lager eines Versandhandels verdient, die Verkäuferin die als Putzfrau arbeitet, der Bäcker der in der Nachtschicht beim Automobilzulieferer ranklotzt. Die Liste könnte unendlich weitergeführt werden. All diese Menschen haben etwas gemeinsam – Sie gehen nicht gerne zur Arbeit – müssen aber!

Haben Sie sich dabei ertappt, dass Sie auch zu diesen Arbeitnehmern gehören? Dann sollten Sie schnellstens etwas daran ändern.

Die wichtigsten drei Punkte, die Sie festlegen müssen sind:

  1. Sie müssen genau definieren, was Sie arbeiten möchten
  2. Sie müssen genau definieren, wo Sie das tun wollen
  3. Sie müssen an dem was Sie tun Spaß haben

Nur wenn Sie diese drei Punkte festlegen können, dann dürfen Sie sich auch bewerben. Andernfalls, und das garantiere ich Ihnen, werden Sie keinen Erfolg haben.

Die meisten Bewerber scheitern daran, genau sagen zu können welche Art von Tätigkeit sie ausüben wollen: „Ich suche einen Job in der Logistik oder was mit Kindern!“ sagt mir eine Bewerberin. „Ja, was denn nun, das sind zwei völlig verschiedene Berufe.“ entgegne ich Ihr. Darauf kommt die Antwort: „Ach egal, Hauptsache etwas mit Menschen!“

Na das kann ja heiter werden. Und, glauben Sie mir. Es gibt zu viele Bewerber die genauso eine Denkweise  besitzen. Samstags die Zeitung aufschlagen, alle Stellenangebote heraussuchen die etwas mit Bürotätigkeiten zu tun haben, sich schnell mal eben bewerben (mit dem gleichen Anschreiben, nur die Adresse wird geändert), warten und nochmal warten, Absage erhalten und danach erst schauen, was das Unternehmen eigentlich wirklich produziert.

Das sollten Sie zukünftig unterlassen, denn das kostet Sie nur unnötig Zeit und Geld.