Bewerben in der Gesundheits- und Sozialbranche - Ein kleiner Ratgeber Teil 2

Heute sprechen wir über das perfekte Anschreiben. Immer wieder höre ich von meinen Klienten, dass es super schwierig ist ein perfektes Anschreiben zu formulieren. Es fällt vielen schwer das Richtige zu schreiben. 

Was spricht den Personaler an? Was will er lesen und was ist ihm besonders wichtig?

Zunächst einmal ist es wichtig die genaue Adresse (Bezeichnung GmbH/Co.KG/Gbr) richtig zu schreiben, dann benennen Sie den Ansprechpartner am besten mit Vor- und Nachnamen. 

Dann schreiben Sie eine Betreffzeile - auf welche Stelle bewerben Sie sich.

"Sehr geehrte Damen und Herren" diese Formulierung sollten Sie komplett weglassen, Sie bewerben sich nicht beim gesamten Unternehmen. Sie haben keinen Ansprechpartner gefunden? Dann schreiben Sie lieber "Sehr geehrtes Altenheim-Team"  

Versuchen Sie gleich mit dem ersten Satz Aufmerksamkeit zu wecken. Animieren Sie den Leser Ihres Anschreibens weiter zu lesen. "Mit viel Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung gelesen. Pflege interessierte mich schon immer
deshalb bewerbe ich mich auf die Stelle als....." Gähn! Langweilig! Im unteren Teil habe ich Ihnen ein Anschreiben angefügt. Dort können Sie lesen wie Sie Aufmerksamkeit wecken.

Schreiben Sie aus der "SIE/IHR/WIR - Form" nicht aus der ICH-Form. Was hat die Einrichtung davon, wenn sie mich einstellen?

Achten Sie auf Ihre Rechtschreibung. 63% aller Bewerber fallen aufgrund der Rechtschreibfehler beim Bewerben durch.

Schließen Sie mit einem guten und prägnanten Satz ab. "ich würde mich über eine Einladung freuen" wenn es nicht klappt ist es auch nicht schlimm. Sie merken schon "hätte, könnte, würde" sind Worte die Sie besser weglassen.

Abschluss und Unterschrift - das Datum nicht vergessen. Dann klappt´s auch mit dem Bewerben!

Bei Fragen dürfen Sie sich jederzeit an mich wenden. Ich freue mich darauf.

Bewerben in der Gesundheits- und Sozialbranche - Ein kleiner Ratgeber Teil 1

Ein gelungener Auftritt

Auch bei der Bewerbung in der Gesundheits- und Sozialbranche ist es wichtig einen gelungenen ersten Eindruck zu hinterlassen.

Immer wieder flattern mir Bewerbungen auf den Tisch, die mit Bildern der Bewerber versehen sind, (meistens rechts oben in der Ecke) die so klein, teilweise unscharf oder derart alt sind, dass sich der Bewerber wundert warum er die Stelle nicht bekommt (obwohl er die Qualifikation dafür hätte)

Diese Bilder sind wenig aussagekräftig und punkten nicht bei den Personalabteilungen der Alten- und Pflegeheime oder den Krankenhäusern. Aber genau darauf achten Personalreferenten. Auf qualitativ hochwertige Bilder und ein schön gestaltetes Deckblatt.

Investieren Sie dieses Geld und statten Sie einem guten Fotografen einen Besuch ab. Schon bei der telefonischen Vereinbarung des Fotoshootings wird Sie ein Fachmann fragen in welcher Branche sie sich bewerben und Sie darauf hinweisen, welche Kleidungsstücke oder Utensilien sie zum Termin mitbringen sollen.  Er wird sich während des Termins ausreichend Zeit für Sie nehmen und Sie werden begeistert sein, wie fotogen Sie sein können und welchen Eindruck Ihre Bilder hinterlassen. (Beispiele für gute Bilder finden Sie auch in meinem Buch 007 statt 08/18 Geheimakte Bewerbung)

Hier ein paar nützliche Tipps:

  1. Ihr Bild sollte mindestens die Maße 10x15 haben, eher aber größer
  2. Ziehen Sie ruhig auch ein „Ganzkörperfoto“ in Erwägung
  3. Lachen ist gesund, also lachen Sie! Machen Sie einen fröhlichen Eindruck
  4. Kleiden Sie sich angemessen (dabei sollten Sie auf Ihren Fotografen hören)
  5. Lassen Sie sich aus mehreren Perspektiven ablichten
  6. Denken Sie darüber nach, ob Sie zwei oder drei Bilder auf Ihr Deckblatt setzen wollen

Für ein gelungenes Deckblatt fehlen nun noch Ihre persönlichen Angaben. Name, Vorname, Anschrift, Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail Adresse) Geburtsdatum und Ort sowie Ihre Berufsbezeichnung. Angaben wie ledig, geschieden oder verheiratet sind nicht zwingend notwendig. Einzige Ausnahme: „Verheiratet – zwei Kinder“ diese Angabe können Sie dann schreiben, sofern Sie sich heimat nah bewerben. Dies zeugt von Bodenständigkeit.

Bewerben in der Gesundheits- und Sozialbranche - Ein kleiner Ratgeber

Selbstverständlich ist der Job der Gesundheits-, Kranken- oder Altenpfleger nicht besonders beliebt. Dafür gibt es ausreichend Argumente und davon lesen oder hören wir derzeit genügend in der täglichen Presse. Aber dennoch bewerben sich täglich viele Menschen, aus den vielfältigsten Gründen. Eine hauptsächlicher davon dürfte mit großer Sicherheit der „Dienst am Menschen“ sein. Die Arbeit in der Pflege macht man sicherlich nicht um reich zu werden, sondern aus Passion.

Aber was muss man beachten, wenn man sich für einen Pflegeberuf interessiert und wie sehen gelungene Bewerbungen hierfür aus. Mit welchen Angaben kann ich punkten? Wie soll der Lebenslauf gestaltet sein? Auf was muss ich beim Anschreiben achten?

In meinen nächsten Blogeinträgen werde ich Ihnen hierüber berichten und Sie bei der Erstellung einer perfekten Bewerbung in der Gesundheits- und Sozialbranche unterstützen.

  1. Ein gelungener Auftritt
  2. Ein Anschreiben das bestimmt ins Schwarze trifft
  3. Ein Lebenslauf voller Leben
  4. Persönliches über mich
  5. Von Referenzen und Zeugnissen 

Für alle Fragen rund um die Bewerbung erreichen Sie die TrainingsAkademie unter
mail@oliver-stiess.de

 

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Schreiben Sie uns, warum gerade Sie der "Superbewerber" sind.
Wir freuen uns auf Sie und Ihre kreative Bewerbung.

Viel Glück!

Bewerben Sie sich schon, oder beschweren Sie sich noch?

Wussten Sie, dass knapp 87% aller Arbeitnehmer in Deutschland innerlich schon gekündigt haben? Allerdings verändern sich nur 31% dieser Mitarbeiter tatsächlich! Wie ist das möglich?

Die meisten Menschen haben ein sogenanntes "Verhinderungsprogramm" im Kopf, dass sie daran hindert aktiv auf dem Arbeitsmarkt zu sein. Hinzu kommt, dass wir Deutschen dazu neigen extrem Leidensfähig zu sein. Lieber beschweren wir uns 20 Jahre lang, bekommen Krankheiten, Born Out oder Herzinfarkt als dass wir etwas verändern.

Mein Tipp: Schalten Sie das Verhinderungsprogramm aus und verändern Sie etwas!
Denken Sie einmal darüber nach, was Sie daran hindert sich beruflich oder auch persönlich zu verändern?

  • Ich habe keine Berufserfahrung
  • Ich habe kein Abitur
  • Ich bin zu alt
  • Ich bin zu jung
  • Ich habe zu oft gewechselt
  • Ich habe zu wenig gewechselt
  • Ich bin zu hässlich
  • Ich bin zu hübsch
  • Ich bin zu sehr Spezialist
  • Ich bin nicht gebildet genug
  • Ich habe nur für große Unternehmen gearbeitet
  • Ich habe nur in kleinen Unternehmen gearbeitet
  • Ich bin introvertiert
  • Ich bin extrovertiert
  • Ich komme aus der falschen Branche
  • Ich komme von einem anderen Planeten
  • Ich bin kein Geheimagent

    Haben Sie sich ertappt? Haben auch Sie ihre Schwachstelle gefunden? Dann tun Sie etwas dagegen und schalten Sie Ihr Verhinderungsprogramm aus!