Der gehetzte Mensch

Der gehetzte Mensch

Geht es Ihnen auch so? Sie schreiben E-Mails oder versuchen Ihren vermeintlichen Ansprechpartner telefonisch zu erreichen, aber Sie bekommen keine Antwort. Es fällt mir auf, dass niemand mehr zu erreichen ist. Keiner meldet sich zurück. Die betreffende Person wird überhaupt nicht über Ihren Anruf informiert, die Botschaft bleibt auf der Strecke, bzw. versiegt wie ein kleiner Bach im Sand.

Wie oft habe ich schon versucht eine Personalleiterin eines kleinen Unternehmens zu erreichen. Unzählige Mails, wahnsinnig viele Anrufe und überhaupt keine Reaktion. Nicht mal eine klitzekleine E-Mail zurück wie: „Lieber Herr Stiess, im Moment ist es schwierig mich zu erreichen, aber Ihren Anruf habe ich bekommen und ich verspreche Ihnen, dass ich mich in den nächsten fünf Tagen melde. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Mit freundlichen Grüßen.“

Raten Sie mal, wie viel Zeit ich gerade benötigt habe um diesen kleinen Satz zu schreiben? Nicht mal eine Minute. Ist es zu viel verlangt genau solch eine Mail zu schreiben? Ist es nicht höflich solch eine Mail zu verfassen? Zeugt es nicht von großem Respekt solch einen Satz zu versenden? Und hilft es Ihnen nicht dabei, die Situation besser einzuschätzen?

Wenn man einen kleinen Blick in den E-Mail Knigge von Experton wirft, dann wird schnell klar, dass man auf E-Mails schnell antworten soll. In Deutschland innerhalb von 48 Stunden, in den USA schon ab 24 Stunden. Alles andere gilt als respektlos und unhöflich. Gleiches gilt im Übrigen auch bei Anrufen.

Die Krux dabei ist, wir Menschen haben immer weniger Zeit bzw. wir nehmen sie uns nicht mehr. Wir sind gehetzte im eigenen Körper. Wir sehen es als Stress, wenn wir schnell auf viele Dinge reagieren müssen. Wir werden ungenau, und vor allem unpünktlich. Ebenso können wir wichtiges von unwichtigem nicht mehr unterscheiden. Das ist auf Dauer sehr unprofessionell.

Wir sollten uns wieder auf alte Gewohnheiten rück besinnen. Vor 20 Jahren hat es doch auch funktioniert. Man hat sich persönlich verabredet und alle waren pünktlich am Treffpunkt. Heute ist das nicht mehr möglich, denn man kann ja schnell eine Watts App schreiben um sich zu entschuldigen oder abzusagen. Verbindlichkeit sieht anders aus. Wertschätzung sieht anders aus und ganz nebenbei bleibt der Respekt anderen gegenüber ebenfalls auf der Strecke.

Denken Sie einmal über Ihre Einstellung gegenüber anderen nach. Wann haben Sie das letzte Mal mit jemanden geredet ohne dabei auf Ihr Handy zu schauen? Dieser Blog-Eintrag soll Sie zum Nachdenken anregen, vielleicht sogar zu einer kleinen Änderung in Ihrem Leben.  

 

Das Verhinderungsprogramm

Das Verhinderungsprogramm im Kopf

Sie wollen aufhören mit Rauchen? Sie wollen den Arbeitgeber wechseln? Sie wollen mehr Sport treiben? Sie wollen sich gesünder ernähren? Sie wollen mehr Lachen? Kennen Sie das? Sie nehmen sich etwas ganz fest vor, und dann schaffen Sie es nicht das geplante Vorhaben umzusetzen.

Alles wird geplant bis ins kleinste Detail und doch verpufft es nach ein paar Tagen wieder, es verschwindet wie von Geisterhand. Die Ausreden dafür häufen sich, warum Sie ihr Ziel nicht erreichen können. Das Verhinderungsprogramm beginnt zu laufen, und Sie versorgen es immer aufs Neue mit Nahrung.

 „Ich habe keine Zeit, der Stress ist zu groß, wann soll ich denn das noch schaffen“

„Das ist ein ganz schlechter Zeitpunkt, denn gerade muss ich mich um viele andere Dinge kümmern“

„Ich will mich ja gesünder ernähren, aber immer wenn ich einkaufen gehen will hat der Bio-Markt schon zu“

„Ich möchte den Job wechseln, aber ich weiß nicht wie man eine gute Bewerbung schreibt“ 

„Ich habe es ja versucht, aber der Muskelkater war zu stark“

Haben Sie sich darin wieder gefunden? Hatten Sie gerade das Gefühl, das kenne ich irgendwoher? Etwas zu ändern ist nicht immer so schwer. Meistens versteckt man sich eben, und das sehr häufig, hinter kleinen Ausreden. Wenn man etwas tun will, es aber nicht schafft, hilft ein ABER immer sehr gut. Das Geheimnis der Veränderung ist nicht so groß wie beispielsweiße die Entdeckung Amerikas. Nein, das Geheimnis liegt alleine im TUN!

Sie müssen die Veränderung wollen, Sie müssen Sie umsetzen und Sie alleine sind dafür verantwortlich, dass es funktioniert. Schalten Sie ihr Verhinderungsprogramm im Kopf aus.

Wie das geht, erzähle ich Ihnen in meinem nächsten Beitrag. Ich drücke Ihnen die Daumen.

Pforzheim sucht den "Superbewerber" Teil 2

Pforzheim sucht den "Superbewerber" Teil 2 beginnt.

Im Juni dieses Jahres haben wir zum ersten Mal nach dem "Superbewerber" in und um Pforzheim gefahndet. Die Resonanz war super. Letztlich haben sich zwei junge Damen durchgesetzt, wobei eine der Teilnehmerinnen schon einen neuen Job gefunden hat.

Nun starten wir den zweiten Teil und suchen weiter! Machen Sie mit, bewerben Sie sich und
gewinnen Sie ein "Bewerbungstraining". Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen. 

Wie funktioniert ein Bewerbertraining oder eine Karriereberatung?

"Wie funktioniert eigentlich ein Bewerbungstraining oder eine Karriereberatung bei der TrainingsAkademie?"
Diese Frage höre ich häufig.

Hier kommt die Antwort:

1. Schritt: Sollten Sie sich für eine Beratung entscheiden, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Dies geschieht in der Regel telefonisch oder per Mail.

2. Schritt: Wir vereinbaren einen ersten Termin für ein für Sie kostenfreies Vorgespräch. Dieses findet meistens persönlich statt, bei weiteren Entfernungen aber auch telefonisch oder via Skype. Innerhalb dieses Gespräches lernen wir uns kennen, schauen ob die "Chemie" zwischen uns stimmt, denn diese ist unabdingbar für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, und legen die ersten Schritte fest, die wir gemeinsam gehen. Weitere Eckpunkte, meine genaue Vorgehensweise für Ihr Anliegen und das Honorar werden ebenfalls besprochen. Sollte alles passen, vereinbaren wir einen ersten Beratungstermin

3. Schritt: Der erste Termin. In den meisten Fällen besprechen wir in den ersten Minuten die Herangehensweise und analysieren Ihre Bewerbungsunterlagen. Hierzu werden die Unterlagen an eine Pinnwand geheftet. So hat man den besten Blick auf das Geschriebene. Nun beginnt die genaue Analyse und der Änderungsprozess tritt in Gang.

4. Schritt: Bei weiteren Terminen können wir den verdeckten Arbeitsmarkt betrachten, ich helfe Ihnen dabei Stellenanzeigen richtig zu lesen, wir erstellen gemeinsam Anschreiben und wir kontaktieren Ihres und mein Netzwerk. Sollten Sie Zeugnisse haben, die für Sie nicht ganz schlüssig sind können wir diese ebenso unter die Lupe nehmen.

Ich unterstütze Sie im gesamten Bewerbungsprozess.
Das Beste kommt zum Schluss!

Ich berechne immer nur die "Live-Stunde" also die Zeit in der wir gemeinsam arbeiten. Alles was darüber hinaus geht, z.B. wenn ich...
- Ihre Anschreiben korrigiere,
- Zeugnisse für Sie schreibe,
- Ihre Unterlagen versende,
- mein Netzwerk für Sie kontaktiere
- für Sie nach geeigneten Stellen suche,
- Sie mit offenen Stellen versorge,
- oder, oder, oder...

All dies ist bei der TrainingsAkademie das sogenannte"Zuckerle".
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

 

Bewerben in der Gesundheits- und Sozialbranche - Ein kleiner Ratgeber Teil 2

Heute sprechen wir über das perfekte Anschreiben. Immer wieder höre ich von meinen Klienten, dass es super schwierig ist ein perfektes Anschreiben zu formulieren. Es fällt vielen schwer das Richtige zu schreiben. 

Was spricht den Personaler an? Was will er lesen und was ist ihm besonders wichtig?

Zunächst einmal ist es wichtig die genaue Adresse (Bezeichnung GmbH/Co.KG/Gbr) richtig zu schreiben, dann benennen Sie den Ansprechpartner am besten mit Vor- und Nachnamen. 

Dann schreiben Sie eine Betreffzeile - auf welche Stelle bewerben Sie sich.

"Sehr geehrte Damen und Herren" diese Formulierung sollten Sie komplett weglassen, Sie bewerben sich nicht beim gesamten Unternehmen. Sie haben keinen Ansprechpartner gefunden? Dann schreiben Sie lieber "Sehr geehrtes Altenheim-Team"  

Versuchen Sie gleich mit dem ersten Satz Aufmerksamkeit zu wecken. Animieren Sie den Leser Ihres Anschreibens weiter zu lesen. "Mit viel Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung gelesen. Pflege interessierte mich schon immer
deshalb bewerbe ich mich auf die Stelle als....." Gähn! Langweilig! Im unteren Teil habe ich Ihnen ein Anschreiben angefügt. Dort können Sie lesen wie Sie Aufmerksamkeit wecken.

Schreiben Sie aus der "SIE/IHR/WIR - Form" nicht aus der ICH-Form. Was hat die Einrichtung davon, wenn sie mich einstellen?

Achten Sie auf Ihre Rechtschreibung. 63% aller Bewerber fallen aufgrund der Rechtschreibfehler beim Bewerben durch.

Schließen Sie mit einem guten und prägnanten Satz ab. "ich würde mich über eine Einladung freuen" wenn es nicht klappt ist es auch nicht schlimm. Sie merken schon "hätte, könnte, würde" sind Worte die Sie besser weglassen.

Abschluss und Unterschrift - das Datum nicht vergessen. Dann klappt´s auch mit dem Bewerben!

Bei Fragen dürfen Sie sich jederzeit an mich wenden. Ich freue mich darauf.