Bewerbungstipps Ü-50
Bewerbungstipps für Mitarbeiter Ü-50
Immer wieder werden wir gefragt, was Bewerber Ü-50 die aktuell ihren Job verloren haben, oder denen der Jobverlust droht, tun müssen um am Arbeitsmarkt erfolgreich eine Bewerbung abzugeben.
An dieser Stelle geben wir Ihnen wertvolle Tipps, was Sie tun müssen:
- Seien Sie aktiver als andere. Das bedeutet: Rufen Sie beim Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben wollen vorab an. Fragen Sie, welche Art von Bewerbung es sein soll. Fragen Sie auch, ob Sie als älterer Mitarbeiter eine Chance haben.
- Gestalten Sie ihre Bewerbung um. Das bedeutet: Benutzen Sie aussagekräftige Bilder, am besten zwei (Deckblatt und dritte Seite), bringen Sie Farbe ins Spiel oder verändern Sie das Format der Bewerbung (Quer), so etwas sticht heraus.
- Seien Sie kreativ. Das bedeutet: Schreiben Sie ihre Stärken in die Bewerbung, setzen Sie ein wenig auf witzige Formulierungen, schreiben Sie am Ende ihr Profil, vielleicht mit Plus und einem Minus (was kann ich gut, was kann ich überhaupt nicht)
- Kontaktieren Sie bei Bedarf einen erfahrenen Bewerbungstrainer. Das bedeutet: Externe Hilfe ist immer dann ratsam, wenn Sie neue Motivation benötigen, wenn Sie in einer Sackgasse stecken und vor allem dann, wenn Sie sich vielleicht schon viele Jahre nicht mehr beworben haben und nicht wissen, worauf es ankommt.
- Die Erfahrung ist wichtig. Das bedeutet: Stellen Sie in ihren Unterlagen heraus, warum Sie mit Ihrer Erfahrung und vor allem mit Ihrem Wissen, besser sind als ein junger Bewerber. Was können Sie für die ausgeschriebene Stelle mehr leisten.
- Schauen Sie auf den wichtigen Internetseiten. Das bedeutet:de, Agentur für Arbeit 50plus, Perspektive50plus, Senior connect. Das sind nur einige Internetseiten, die Ihnen helfen, den richtigen Job zu finden. Hier finden sie nur Unternehmen die Jobs für Ü-50 vergeben.
Lustige Fehler in Bewerbungen
Lustige Formulierungen und Fehler in Bewerbungen
Rangliste 1 - 8
- „Ich bin Baustelle von Beruf“ – Bewerbung eines Monteurs für die Baubranche
- „Nachdem ich mein ganzjähriges Eintagespraktikum absolviert hatte…“ gefunden in den Unterlagen einer Bewerbung eines Pflegers
- „Als ausgebildeter Statiker, mit keiner Erfahrung…“ Anschreiben eines tech. Systemplaners
- „In der Logistik bringe ich viel Erfahrung mit, habe aber dort noch nicht gearbeitet…“ Logistikmitarbeiter
- „Adresse: An der scheiße Mauer 6“ Adressangabe eines Auszubildenden (richtig: An der Schießmauer)
- „Ich suche Arbeit an zwei Tagen in der Woche, mehr schaffe ich nicht. Andere beschreiben mich als fleißig und ausdauernd…“ Anschreiben für eine Stelle im Facility Management
- „07.1219 – 10.22023 Elternzeit“ Lebenslauf einer Bewerberin (errechnete Elternzeit 20.804 Jahre)
- „Wenn ich Sie überzeugen müsste, würde ich Sie überzeugen, da ich überzeugt bin, dass…“ Schlusssatz einer Bewerberin
Outsourcing für Unternehmen
Wir sorgen mit unserer Beratung für eine sozial verträgliche Lösung für Ihre Mitarbeiter. Wir beraten ganzheitlich und unterstützen Ihre Mitarbeiter im Bewerbungsprozess und bei der Suche nach einer neuen Herausforderung.
Viele Mitarbeiter fallen zu Beginn der schlechten Nachricht zuerst in Loch. Dort setzen wir an. Wir schaffen Motivation, neue Zuversicht und geben Hoffnung. Wir erarbeiten neue Ziele und setzen diese schnell und effizient um. Somit fühlt sich Ihr Mitarbeiter gut aufgehoben.
Bei uns gibt es keine Bewerbungen von der Stange, sondern genau abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse des Bewerbers. Unsere Bewerbungsmappen können auch mal außergewöhnlich sein, aber genau das macht uns seit vielen Jahren aus.
Unglaubliche Geschichten aus dem Berufsleben Teil II
Heute kommt Teil II unserer Geschichten:
Nach mehreren Wochen kommt der Produktionsleiter wieder an seinen Arbeitsplatz zurück. Er war krankheitsbedingt wegen eines Tinnitus ausgefallen. Sogleich kommt die Geschäftsleitung auf ihn zu: „Wir müssen in unserer Produktion etwas verändern, wir stellen um auf Dreischichtbetrieb! Auch Sie sind davon betroffen. Ab sofort arbeiten Sie in drei Schichten!“ Der Produktionsleiter ist fassungslos: „Ich komme gerade von einer mehrwöchigen Krankheit zurück. Der Arzt sagte mir, dass der Tinnitus auch von der Arbeit kommt, und dass ich ein wenig auf mich aufpassen soll. Und jetzt soll ich Dreischichtarbeit verrichten? Das kann ich nicht!“ Kurz darauf erhält der Leiter eine Abmahnung und keine zwei Wochen später seine Kündigung mit Freistellung. Firmenzugehörigkeit 20 Jahre!
Unglaubliche Geschichten aus dem Berufsleben
Wahre Geschichten aus dem Berufsalltag
Derzeit wird man das Gefühl nicht los, dass der Arbeitsmarkt total verrücktspielt. Unternehmen schreiben Stellen aus die es gar nicht gibt, oder die nicht besetzt werden. Wieder andere Firmen senden eine Eingangsbestätigung zu einer Bewerbung erst nach sechs Monaten, Mobbing steht ganz oben auf der Tagesordnung. Ganze Abteilungen werden geschlossen, obwohl sie gut und ertragreich agieren. Menschen verlieren ihren Job ohne jegliche Begründung oder auf die skurrilste Art und Weise.
An dieser Stelle habe ich mich dazu entschlossen, dass ich darüberschreiben möchte. Im ersten Teil geht es um unglaubliche Fälle von Kündigungen.
Ein stellvertretender Logistikleiter mit 16 Jahren Betriebszugehörigkeit weißt seinen neuen Chef darauf hin, dass man mit wenigen kleinen Veränderungen wesentlich effektiver und schneller bei der Bearbeitung der Waren sein kann. Ein Verbesserungsvorschlag also. Was tut der Chef? Er informiert die anderen Kollegen: „Euer Vorgesetzter will, dass ihr mehr arbeitet. Wollt Ihr euch das gefallen lassen?“
Und nun beginnt das Mobbing. Dies geht soweit, dass man dem Mitarbeiter sogar die Reifen am Auto zersticht. Nach mehreren Gesprächen mit der Geschäftsleitung wird dem Logistikleiter ein Aufhebungsvertrag vorgelegt und der Mann wird mit sofortiger Wirkung freigestellt.
